Warum Unterwasserstruktur-Inspektionen so wichtig sind​​

Die Offshore-Energiewende nimmt Fahrt auf und gleichzeitig wächst der Bedarf an einer robusten und gut gewarteten Infrastruktur unter Wasser. Inspektion, Analyse und Instanthaltung von Unterwasserstrukturen sind unverzichtbar. Doch die Inspektion und Instandhaltung von Offshore-Strukturen ist alles andere als Routinearbeit; Unter der Wasseroberfläche herrschen Bedingungen, die Mensch und Technik gleichermaßen fordern, sei es Strömung, Druck oder extreme Temperaturschwankungen. ​

Dennoch explodiert der Ausbau der Offshore-Energieanlagen: In Europa lag die installierte Windkraft-Leistung Ende 2024 bei rund 291 GW, davon etwa 37 GW Offshore-Windenergie. Für den Zeitraum von 2025 bis 2030 wird ein jährlicher Zubau von rund 22 GW Windenergie in der EU-27 erwartet. ​

Je mehr Offshore-Strukturen – Windturbinen, Plattformen, Kabel, Pipelines – installiert werden, desto wichtiger wird die zugrunde liegende, oft unsichtbare Infrastruktur auf dem Meeresboden. Unterwasser findet man nicht nur Fundament- und Verankerungssysteme von Offshore-Windanlagen, sondern umfassende Netzwerke von Strom- und Datenkabeln, Pipelines, Trag- und Verbindungsstrukturen für Energie, Telekommunikation und Transport. Unterseekabel und Pipelines sind zweifellos Teil der kritischen – sie transportieren Strom, Daten und Rohstoffe und sind damit hochgradig strategisch. Mit dem Ausbau offshore-basierter erneuerbarer Energieanlagen steigen auch die Anforderungen an Kabel- und Leitungsinfrastruktur – deren Planung, Verlegung, Schutz und Wartung finden am Meeresboden statt.